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Bad Urach

Bad Urach ist Staatlich anerkannt als Luftkurort und Heilbad.
Die historische Innenstadt besticht mit dem spätmittelalterlichen Marktplatz mit Rathaus und Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16. Jahrhundert, dem Residenzschloss, der spätgotische Stiftskirche St. Amandus, den Museen, der Festungsruinen Hohenurach und Hohenwittlingenm dem Wasserfälle und 210 km Wanderwege.

Genießen Sie weitere Impressionen

Geschichte:

Wollte ein großer Romancier den Roman einer deutschen Kleinstadt schreiben, um damit die Zeitläufe vom Feudalismus bis zur Gegenwart zu spiegeln, und sollte dieser Roman obendrein an seinem Schauplatz verfilmt werden, so wäre einer der ersten Tipps: Bad Urach.
Mittelgebirgslandschaft:
Diese kleine Stadt im Herzen der Schwäbischen Alb bietet ein vielfältiges Prisma der Geschichte, ohne deshalb in der Geschichte stehen geblieben zu sein, einen historischen Bilderbogen vom Überleben in der Vorzeit bis zum modernen Leben der Gegenwart und seiner Mobilität im Tourismus. Bad Urachs touristisches Hinterland ist die Schwäbische Alb, ein Mittelgebirge von herbem Reiz, das Naherholungsgebiet der Stuttgarter, das zumal in Anbetracht der Besinnung auf deutsche Ferienlandschaften auch von Urlaubern aus anderen Bundesländern entdeckt worden ist.

Ausflüge in die Vorzeit:
Das geschichtliche Panorama Bad Urachs beginnt in der Vorgeschichte: in der Jungsteinzeit schon ist die Alb besiedelt gewesen. In der Nähe von Wittlingen spielt ein klassisches Jugendbuch aus dem vorigen Jahrhundert, ein Bestseller bis in die heutigen Erwachsenengeneration hinein, der »Rulaman« von dem Zoologen David Friedrich Weinland.
Wittlingen, ein typisches Bauerndorf auf der Schwäbischen Alb, ist wie die Dörfer Hengen, Sirchingen und Seeburg seit einigen Jahren ein Ortsteil Urachs.
Touristischer Tipp für Bad Urach-Besucher:
Ausflüge in die Vorzeit - Besichtigung der Schauhöhlen in der Umgebung von Bad Urach. Für Kinder allemal ein Ferienerlebnis. Wer ihnen obendrein einen Hauch von Abenteuer bieten will: es gibt Höhlen die sind nicht erschlossen, aber betretbar.

Die Burg Hohenurach:
Das nächste Bild aus dem historischen Bilderbogen Urachs ist weithin sichtbar, ein Wahrzeichen der Stadt im Ermstal: Die Burg Hohenurach. Etwa vom Jahr 1025 an errichtet, militärisch niemals eingenommen, im späten Mittelalter Staatsgefängnis; auch politische Gefangene waren hier inhaftiert, unter anderem der italienische Baumeister Frisoni, einer der Erbauer des Ludwigsburger Schlosses; der Dichter Nikodemus Frischlin kam im Jahr 1590 bei der Flucht über die Mauern zu Tode. Auch das ist deutsche Geschichte. Im 18. Jahrhundert wurde die den Urachern missliebige Festung geschleift; übrig blieb ein Steinbruch, aus dem sich mancher Uracher beim Hausbau bediente. Der Wanderweg auf den Hohenurach ist zugleich ein Fußweg zurück in die württembergische Landesgeschichte.

Graf Eberhard:
Ums Jahr 1260 ist Urach württembergisch geworden. Knapp 100 Jahre später, in der Zeit, da Württemberg geteilt war, wurde die südliche Landeshälfte von Bad Urach aus regiert. Und damit entstand in »Württembergs heimlicher Hauptstadt« das Uracher Stadtschloß, indem Graf Eberhard im Barte geboren wurde. Zu ihm, Württembergs ersten Herzog, der zwar ein karges Land regierte, aber sein Haupt unbesorgt in den Schoß eines jeglichen Untertanen betten konnte, lässt Justinus Kerner in seiner Ballade »Preisend mit viel schönen Reden...« die Herrscher reicherer Länder sagen: »Euer Land trägt Edelstein.« Touristischer Tipp: Das Residenzschloß, das allen möglichen Zwecken gedient hatte, ist restauriert worden und ist heute eine Außenstelle des Württembergischen Landesmuseums. Sehenswert ist insbesondere der Goldene Saal, einer der schönsten deutschen Renaissanceräume.

Ein Hauch von Residenz:
Unter Graf Eberhard im Barte machte die bauliche Entwicklung Urachs beträchtliche Fortschritte. Bad Urach präsentiert sich heute als Kleinod württembergischen Fachwerkbaus. Sein Marktplatz ist einer der schönsten Plätze Süddeutschlands. Wesentliche Kriegszerstörungen hatte Bad Urach nicht zu beklagen. Vor kurzem ist die Restaurierung des Hauses am Gorisbrunnen, eines der ältesten Häuser und vielleicht des schönsten Hauses der Stadt, beendet worden.
Beliebtes und unverwechselbares Fotomotiv ist der spätgotische Marktbrunnen, der wahrscheinlich von Peter von Koblenz geschaffen ist. Ein anderer bedeutender Meister ist der Bildhauer Christoph von Urach, ein Sohn der Stadt.
Touristischer Tipp: Im Bad Uracher Stadtführer sind zwei Rundgänge beschrieben, auf denen man, jeweils vom Rathaus ausgehend, die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten kennen lernen kann, die spätgotische Amanduskirche, das Beginenhaus oder den Spitalbezirk zum Beispiel.

Uracher Drucke:
Bei dem Wort »Industrie« zuckt mancher, der sich über dem Prospekt gerade von der Intimität einer solchen historisch gewachsenen Stadt hat gefangen nehmen lassen, schmerzlich zusammen. Urach verfügt über Wirtschaftskraft, anders wäre die entwickelte Infrastruktur, von der die Gäste profitieren, nicht denkbar. Urach spielt in der frühen Industrialisierung und zuvor bereits im Zeitalter der Manufaktur eine Rolle. Die erste schwäbische Papiermühle: 1477 in Urach, die erste Druckerei drei Jahre später - nur 40 Jahre nach Gutenbergs Erfindung - ; die erste Hammerschmiede: 1546, der Grundstein zur späteren Metallindustrie außerhalb der Stadt. Die Leinweberei entfaltete sich - dank der Initiative des Herzog Friedrich I von Württemberg - ; die »Privilegierte Leinwandhandels-Compagnie« exportierte bis nach Westindien.

Weberbleiche:
Touristischer Tipp: Wer mit offenen Augen durch die Stadt geht, entdeckt Zeugnisse historischen Arbeitslebens. Mitten in der Stadt dreht sich das Wasserrad der Klostermühle. Die »Weberbleiche« war eine Handwerkersiedlung, die der Herzog um 1600 hatte errichten lassen, um Weber heranzuziehen. Einige Erwerber aus anderen Gemeinden freilich hatte der Berater des Herzogs vor die Wahl gestellt, entweder gegen die Türken zu kämpfen oder nach Urach zu ziehen. Da zogen sie lieber nach Urach.

Schäferlauf, das alte schwäbische Volksfest:
Bad Urach ist seit langer Zeit auch Verwaltungsmittelpunkt. Die Funktion eines Zentralorts hat es immer gehabt. Einmal im Jahr kamen die Schäfer von den Albhöhen herunter zu ihrem Zunftfest. Vier solcher Zunfttage in Württemberg waren für die Schäfer der Alb und des Schwarzwaldes verfügt worden. Die Schäfer mit ihren Herden gehören zum Bild der Albhochflächen. Das Zunftfest, der Schäferlauf, ist zum größten Brauchtumsfest der Schwäbischen Alb geworden.
Touristischer Tipp: Alle zwei Jahre, nämlich in den Jahren mit ungeraden Endzahlen, findet in Urach der »Schäferlauf« statt, ein farbenfrohes Volksfest, bei dem Burschen und Mädchen des Schäfer- und Metzgerberufs in einem folkloristischen Lauf miteinander wetteifern. Das »Leistungshüten« hingegen ist eine echte berufliche Leistungsdemonstration der Schäfer.

Universität Tübingen und Bad Urach:
Wenn man Kleinstädten gerne nachsagt: der Horizont reiche nicht weiter als bis zum Kirchturm, - der geistige Horizont Urachs lässt sich vielleicht durch solche Mitteilungen abstecken: Aus dem 15. Jahrhundert rührte der erste Hinweis auf eine Lateinschule. Die Tübinger Universität ist von Urach aus gegründet worden. Die Reformation erhielt in Urach beträchtliche Impulse. Reformatoren wie Johannes Brenz kamen auch nach Urach. Eine Bibelanstalt wurde gegründet; ihre Schriften gingen insbesondere durch die Übersetzungen Primus Trubers in die slawischen Länder des Donaugebiets. Enge Beziehungen erstreckten sich nach Slowenien zur Reformationsbewegung. Urach war bis zum Jahr 1977 Sitz eines evangelisch-theologischen Seminars. Einer der ersten Seminaristen war Eduard Mörike. Heute ist das ehemalige Chorherrenstift Einkehrhaus der Evangelischen Landeskirche. Selbst eine Sammelstätte von Linksintellektuellen war Urach: Nach dem ersten Weltkrieg nahm der Schriftsteller Theodor Plivier seinen Wohnsitz hier; zu seinem Kreis, der sich in Urach aufhielt, zählten die Schriftsteller Friedrich Wolf und Johannes R. Becher.
Touristischer Tipp: Gäste finden in einer solchen Stadt eben nicht nur »Animation«, sondern geistige Anregung. Aus dem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm ragen die hochwertigen musikalischen Veranstaltungen heraus.
Die schwäbische Brezel soll ein Uracher Bäcker erfunden haben. Die Legende lässt man sich am besten abends am Stammtisch erzählen.

Die jüngsten Jahresringe an Bad Urachs Lebensbaum hat der Tourismus angesetzt. Zwar ist bereits Anfang des 16. Jahrhunderts von einem Heilbrunnen die Rede, aber erst 1970 wurde - dank privater Initiative zielstrebig eine Heilwasser-Bohrung niedergebracht. Nicht ins Blaue oder besser Braune hinein; vielmehr waren die geologischen Besonderheiten dieses Vulkangebiets seit 150 Jahren bekannt und die Aussichten auf Thermalwasser erfolgversprechend. Die Bad Uracher Therme strömt aus 769 Meter Tiefe und ist mit 58 Grad Celsius eine der wärmsten des Landes. Nun kommen nach Bad Urach nicht mehr nur Sommerfrischler, die Urach schon kannten und schätzten, es kommen nicht mehr nur die Wanderer; jetzt kommen auch Gäste, die sich einer Badekur unterziehen. Die Heilanzeige bezieht sich auf rheumatische Erkrankungen, Gelenkleiden, Erkrankungen der Wirbelsäule und Rückenmuskulatur, Unfallnachbehandlung, vegetative Distonie und Kreislaufbeschwerden. Es kommen aber auch Gäste, denen es einfach Spaß macht, sich nach einer Wanderung, einer Radtour oder einer Skiwanderung im Thermalwasser zu entspannen.

©: Texte (und Bilder) mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bad Urach

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