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Domschatz und Diözesanmuseum

Das Petrus-Stab-Reliquiar ließ Bischof Egbert von Trier im Jahr 980 in einer seiner Kunstwerkstätten herstellen. Auf der mit Goldblech beschlagenen Holzhülse sind nur noch schwach erkennbare Bildnisse von zehn Römischen Päpsten und Trierer Bischöfen zu sehen. Eine eingearbeitete Inschrift erzählt die Auferweckungsgeschichte des Maternus. Den goldenen Halsring schmücken Darstellungen der zwölf Apostel, dazu Perlen und Edelsteine. Emailbilder des Hl. Petrus, Eucharius, Maternus und Valerius, umrahmt von Perlen und Edelsteinen, verzieren den abnehmbaren Knauf.

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Der Legende nach wurden Eucharius, Maternus und Valerius von Papst Petrus als Missionare auf die nördliche Seite der Alpen gesandt. Maternus verstarb und wurde mit dem von Petrus übersandten Bischofsstab von Eucharius wieder zum Leben erweckt. Maternus wurde erster Bischof von Köln und Eucharius erster Bischof von Trier, wohin er auch den Bischofsstab mitnahm. Die Legende wurde 960 in Trier aufgeschrieben und unterstrich dadurch den Besitzanspruch und die Vorherrschaft Triers in Germanien und Gallien.

Das Petrus-Stab-Reliquiar wurde von den Trierer Bischöfen nicht als Bischofsstab genutzt, sondern nur zu ganz besonderen Anlässen den Gläubigen als Insignie präsentiert. Heute wird die Stabreliquie in einem neuen Reliquiar (1953 von Goldschmied Michael Wilm gefertigt) zu hohen Feiertagen im Limburger Dom als Bischofsstab präsentiert.

Staurothek (stauros (griech.) = Kreuz; theke (griech.) = Kiste, Behältnis) - ist ein Behältnis in dem eine Kreuzreliquie eingelegt ist. Die Limburger Staurothek ist eine Lade in deren Vertiefung in der Mitte die Holzreliquie eingelassen ist. Die goldene Fassung wurde mit Edelsteinen und Perlen verziert. Eine griechische Inschrift weist auf die Entstehung in den Jahren von 968 bis 985 hin. Außerordentliche detaillierte Emailarbeiten, die Christus, Maria, Johannes und Engel in prachtvollen, farbigen Gewändern darstellen, schmücken den Schubdeckel.

Die Staurothek wurde 250 Jahre im kaiserlichen Palast von Konstantinopel aufbewahrt, bevor sie 1204 von Heerfahrern des IV. Kreuzzuges geraubt wurde. Über Umwege kam sie durch den Herzog von Nassau-Weilburg in den Besitz des Bistums Limburg. Die Kreuzreliquie gilt als der kostbarste Schatz des Bistums Limburg.

Ein stilvolles Gebäude mit romantischem Innenhof bildet den Rahmen des Diözesanmuseums.

Verfasser: TDW

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